Berlin, 14. Mai 2018. Zu den jüngsten Äußerungen aus der CSU-Geschäftsstelle, die AfD sei (sinngemäß) „brauner Schmutz“, erklärt der bayerische AfD-Bundestagsabgeordnete und Mitglied des Bundesvorstandes Stephan Protschka:

„Wer mit derartigen Äußerungen um sich wirft, der lässt nicht nur jeden Anstand vermissen sondern lässt auch tief blicken. Offensichtlich liegen im Franz-Josef-Strauß-Haus in München alle Nerven blank. Ich kann die Panik grundsätzlich verstehen, schließlich wird die staatstragende CSU mit ihrer massiven Übermacht an Finanz- und Personalmitteln gerade von der kleinen und finanziell schwächeren AfD an den Rand des politischen Spielfelds gedrängt.

Weil er nicht mehr weiter weiß, ergeht sich Söder in geistigen und politischen Tiefschlägen. Dabei vergisst er aber, dass ohne die jahrzehntelangen Versäumnisse, gerade auch seiner Partei, die blaue Alternative nie so weit gekommen wäre. Wir sind die Antwort auf die Probleme, die er unmittelbar mitverursacht hat. Ich rate daher zu etwas mehr Selbstkritik.“

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