Herr Wanderwitz (CDU), Ostbeauftragter von Kanzlerin Merkel, zieht wieder gegen die Alternative für Deutschland und seine Landsleute vom Leder. Er behauptet, dass die östlichen Bundesländer deshalb die niedrigsten Corona-Impfquoten aufweisen, weil die AfD dort so erfolgreich ist. Umgekehrt wird ein Schuh daraus. Die AfD ist im Osten so erfolgreich, weil die Bürger in Sachsen, Thüringen, Brandenburg und Sachsen-Anhalt mündig und kritisch sind und genau die Vor- und Nachteile abwägen, bevor sie eine Entscheidung treffen. Deshalb wählen sie AfD und deshalb warten sie vermutlich auch ab, bis die Wirksamkeit und Nebenwirkungen der Impfstoffe besser erforscht sind.

Aber noch nicht genug. Der Ostbeauftragte Wanderwitz sieht sich selbst laut eigener Auskunft nicht als Ostdeutscher: „Erzgebirger, Sachse, Deutscher; Europäer. Aber mich als Ostdeutschen zu bezeichnen oder als ehemaligen DDR-Bürger, das käme mir nie in den Sinn“. Ich sehe mich als Oberlausitzer, Sachse und Schlesier, Deutscher und Europäer. Gerade deshalb bin ich Ostdeutscher. Und wir dürfen die Diktatur-Erfahrungen, die wir in der DDR gemacht haben, nicht einfach abschütteln! Vielmehr sollten wir unsere Lehre daraus ziehen und empfindlich dafür bleiben, wenn der Staat sich zu weit gehende Befugnisse nimmt, um das Leben seiner Bürger zu kontrollieren und reglementieren.

Was fängt Herr Wanderwitz, so frage ich mich, überhaupt mit seinem Amt als Ostbeauftragter an? Sieht er sich als Umerziehungsbeauftragter der Ostdeutschen? Wanderwitz gehört aus diesem Amt entlassen. Und das Amt muss am besten gleich mit entfernt werden. Die Ostdeutschen brauchen keinen Regierungsbeauftragten, der ihnen sagt, was sie zu tun und zu denken haben

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