Mainz, 2. April 2016. Zum Artikel des Stern „Auch AfD Rheinland-Pfalz hatte Kontakt zu Rechtsextremisten“ nimmt der Landesvorsitzende Uwe Junge folgendermaßen Stellung: „Der Vorsitzende des AfD-Kreisverbandes Attila Sonal hatte im Wahlkampf großen Bedarf an Unterstützung bei der Anbringung von Plakaten und Verteilung von Flugblättern und sich deshalb von Sympathisanten aus Kaiserslautern, Parteifreunden aus dem Saarland sowie von professionellen Dienstleistern unterstützen lassen.“

„Herr Andreas Burkhardt ist ihm als Dienstleister von einem Parteifreund empfohlen worden, der ihn aus seiner aktiven Zeit bei der Jungen Union kennt, für die Burkhardt nach Aussage des Parteifreunds ebenfalls als Flugblattverteiler tätig gewesen ist. Der politische Hintergrund von Herrn Burkhardt war keiner der handelnden Personen bekannt. Auf die Auswahl der vom Dienstleister ausgewählten Wahlhelfer hatte die AfD Kaiserslautern keinen Einfluss.“

„Frau Reinhardt hat offensichtlich Veranstaltungen der AfD Kaiserslautern besucht, ohne Auskunft über ihre sonstigen politischen Aktivitäten zu geben. Dort ist sie zunächst nicht negativ aufgefallen, sondern hat sich zur aktiven Wahlkampfunterstützung bereit erklärt, die in Anspruch genommen wurde. Herr Sonal hat den Landesvorstand über den politischen Hintergrund von Frau Reinhardt informiert, als er im Zusammenhang mit ihrem Antrag auf Parteimitgliedschaft davon erfahren hat. Ihr Mitgliedsantrag ist deshalb umgehend vom Landesvorstand abgelehnt worden.“

„Klar ist entsprechend der Leitlinien der AfD: Wenn uns ein extremistischer Hintergrund oder eine Nähe zum extremistischen Milieu bekannt wird, kommt eine Zusammenarbeit nicht in Frage, wie auch die Ablehnung des Mitgliedsantrags von Frau Reinhardt zeigt.“

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