Berlin, 17. Januar 2017. Zu den aktuellen Äußerungen von Donald Trump erklärt AfD-Vorstandsmitglied Paul Hampel:

„Das pauschale Einprügeln der deutschen Medien auf die Äußerungen von Donald Trump ist unqualifiziert und für Deutschland schädlich. Der Mann spricht zwar eine einfache Sprache, mit der man allerdings klare Vorstellungen am deutlichsten ausdrücken kann. Trump unterstützt das, was ich schon auf dem AfD-Parteitag 2015 in Hannover gefordert habe, nämlich die Einrichtung von
Schutzzonen in Syrien (und Irak), damit die Zivilbevölkerung weitestgehend sicher ist. Dass Deutschland dadurch noch über hundert Milliarden an Kosten spart, muss leider erst einem Amerikaner einfallen.

Auch Trumps Beschreibung der EU ist nichts hinzuzufügen und treibt einem überzeugten Europäer der Vaterländer die Tränen in die Augen. Ebenfalls in die richtige Wunde legt sich Trumps Finger bezüglich eines schranken- und grenzenlosen Freihandels. Freihandelsabkommen müssen erstmal im nationalen Interesse sein und den Vorteil des eigenen Landes im Auge behalten. Kurz gesagt, was der zukünftige amerikanische Präsident in seinem umfassenden Interview thematisiert, klingt durchaus vernünftig. Zumindest ist es eins: Diskussionswürdig. Das sollten sich die deutschen Medien merken.“

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