Berlin, 25. November 2016. Zu den Ergebnissen des Rentengipfels erklärt AfD-Bundesvorstandsmitglied Paul Hampel:

„Die große Koalition verteilt schon wieder Gelder kommender Generationen. Die strukturellen Probleme des Rentensystems bleiben dabei weiter völlig unangetastet. Viele Ungerechtigkeiten, welche das Rentensystem beinhaltet, bleiben ebenso bestehen.

Es kann nicht sein, dass Mütter, die dafür sorgen, dass auch morgen noch in die Rentenkassen eingezahlt wird, am Ende schlechter dastehen als Kinderlose. Eltern mit Kindern müssen schon im Erwerbsleben auf Teile ihres Einkommens verzichten, haben höhere Ausgeben und bekommen zum Dank dafür noch weniger Rente. Hier müsste die Politik als erstes ansetzen, um diesen Missstand zu beheben.

Trotz der von der Regierung geplanten Ausgabensteigerungen, wurde auch gegen die drohende Altersarmut von Menschen mit niedrigen Einkommen rein gar nichts unternommen. Statt endlich eine echte Rentenreform anzugehen macht die Bundesregierung das System einfach nur immer teurer, um sich ein paar Wählerstimmen kurzfristig zu erhalten.

Wir müssen in Deutschland zu dem Konsens kommen, dass das Rentensystem in seiner heutigen Form auf Dauer nicht zu halten ist. Es braucht eine grundlegende Reform. Dazu fehlt der Bundesregierung jedoch der Mut. Sie gibt lieber einfach immer mehr Geld aus. Nachhaltigkeit geht anders.“

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