Berlin, 13. Mai 2016. Zur Debatte um eine zweite Amtszeit von Joachim Gauck erklärt der stellvertretende Vorsitzende der AfD, Alexander Gauland:

„Das Gekungel um das Amt des Bundespräsidenten hat begonnen. Aus Mangel an geeigneten Kandidaten und um weiteren Koalitionsstreit kurz vor der Bundestagswahl zu vermeiden, wollen Union und SPD Gauck zu einer zweiten Amtszeit bewegen. Dabei wird wieder einmal das höchste Amt im deutschen Staat zu einem Taktik-Werkzeug degradiert und jemand im Amt belassen, der kaum eigene Akzente gesetzt, die Merkelsche Politik vollkommen unkritisch übernommen und die Deutschen schlecht repräsentiert hat. Gauck hat all jene Menschen beleidigt, die Merkels Willkommenspolitik nicht mittragen wollen, anstelle den Dialog mit ihnen zu suchen und zu einen, was originär die Aufgabe eines Präsidenten ist.

Dass nun Gauck aufgrund seiner Amtsmüdigkeit mit einer sogenannten ‚italienischen Lösung‘ geködert werden soll, lässt das höchste Amt im Staat zu einem politischen Spielball verkommen. Gauck sollte sich aus Respekt vor dem Amt nicht auf die Taktiererei von Merkel und Gabriel einlassen und nicht wieder antreten. Die AfD wird ihn jedenfalls nicht wählen, sondern einen eigenen Kandidaten aufstellen.“

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