Berlin, 22. März 2019. Wenige Wochen vor der Europawahl hat das katholische Kolpingwerk die AfD kritisiert. Die von der CDU-Politikerin Ursula Groden-Kranich geführte Organisation ruft dazu auf, die AfD nicht zu wählen.

Beatrix von Storch, Mitglied des Bundesvorstands der Alternative für Deutschland, erklärt zur Kritik des Bundesvorstandes des Kolpingwerks an der AfD:

„Wenn das Kolpingwerk meint, eine Art Wahlempfehlung gegen die AfD aussprechen zu müssen, überschätzt es sich einerseits maßlos – und anderseits ist es eine unglaubliche Entgleisung zu behaupten, die Inhalte der AfD widersprächen der freiheitlichen Demokratie.

Diese Erklärung des Kolpingwerks zeugt von einer parteipolitischen Voreingenommenheit für Altparteien, deren Positionen zum Lebensschutz (Aufhebung des Werbeverbots für Abtreibungen und Abtreibungen bis zum 9. Monat), zur Ehe für alle etc. wohl weniger christlich sind als die Familienpolitik der AfD.

So war es die AfD, die am gestrigen (21. März) Internationalen Tag der Down-Syndrom-Menschen erklärt hat, wie notwendig eine gesellschaftliche und vor allem politische Akzeptanz für Down-Syndrom-Menschen und ihre Familien sei. Es geht um Menschen und ihre Familien, die in Deutschland teils unter schwierigen Bedingungen leben, wenn sie überhaupt leben dürfen, was leider alles andere als selbstverständlich ist. Als AfD fordern wir das selbstverständliche Recht auf Leben und auf freie Entfaltung auch für Menschen mit Down-Syndrom. Das ist christliche Politik – und nicht die durchsichtige Ausgrenzung der AfD durch das Kolpingwerk zugunsten der Altparteien, das ist nur unglaubwürdig.“

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