Berlin, 27. Juni 2017. Die Rentenkasse hat erneut ein Minus eingefahren. Rund 2,2 Milliarden Euro werden für 2016 berichtet. Im Vergleich zum Vorjahr ist das eine Vergrößerung des Fehlbetrags um 600 Millionen Euro. Dazu erklärt die Spitzenkandidatin der AfD, Alice Weidel:

„Deutschland braucht eine grundsätzliche Rentenreform. Jeder weiß das, keiner traut sich, es endlich anzugehen. Der jetzige Fehlbetrag ist dabei nur ein kleiner Vorgeschmack auf das, was uns in nicht allzu ferner Zukunft blüht.

Anstatt das Problem anzugehen, tut die Regierung alles, um es noch weiter zu verschärfen.
Die völlig unkontrollierte Massenzuwanderung in die deutschen Sozialsysteme belastet diese nachhaltig über jedes handhabbare Maß hinaus.

Gleichzeitig fließen unzählige Milliarden von deutschen Steuergeldern unter der Betitelung ‚Eurorettung‘ – tatsächlich zur Rettung von maroden Banken und gierigen Spekulanten – ins Ausland.

Das unsägliche Erneuerbare-Energien-Gesetz nagt ebenfalls am verfügbaren Einkommen der Bürger – und eben der Rentner.

Die Null-Zins-Politik der EZB verunmöglicht dabei noch eine private Altersvorsorge.

All das hat die Bundesregierung zu verantworten. Würden, wie die AfD es seit Jahren fordert, allein diese Missstände beseitigt werden, gäbe es das Rentenproblem in dieser Form nicht. Nicht nur Rentner und einkommensschwache Haushalte könnten, zum Beispiel durch eine signifikante Absenkung der Mehrwertsteuer, spürbar entlastet werden.

Die Menschen müssen sich bewusst machen, Armut und besonders die Altersarmut sind im Wesentlichen die Folge der zerstörerischen Politik von Schwarz-Rot.“

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