Berlin, 6. November 2026.

Die Hiobsbotschaften vom deutschen Arbeitsmarkt reißen nicht ab: Mit bis zu neun Milliarden Euro muss der Bund die Arbeitslosenversicherung in diesem Jahr unterstützen, weil deutlich mehr Menschen Leistungen beziehen als noch im Sommer geplant.

Für Tino Chrupalla, Bundessprecher der AfD, darf die Regierung die Augen nicht länger vor der Realität verschließen:

„Am Wirtschaftsstandort Deutschland brennt es lichterloh. Doch statt die Realität endlich anzuerkennen, verbreitet die Bundesregierung weiterhin unberechtigten Optimismus und baut Luftschlösser – ob nun mit Blick auf die wirtschaftlichen Chancen dank KI, die Investitionsbereitschaft internationaler Investoren, die Klimawende oder die Perspektiven der Ukraine. Auch der angebliche Mini-Aufschwung ist bei genauer Betrachtung nur ein Strohfeuer – teuer erkauft mit Milliarden neuer Schulden, die künftige Generationen knebeln.

Es braucht endlich einen Kassensturz. Das Ziel ist klar: Wir müssen in Deutschland sofort alle verzichtbaren Ausgaben stoppen. Dann können die Steuern sinken und erst dann lohnen sich Arbeit und Investitionen wieder. In den Sozialversicherungen wiederum muss es endlich darum gehen, Ineffizienzen und Fehlanreize zu beseitigen. Dazu gehören auch jene Maßnahmen in der Arbeitslosenversicherung, die nur die Statistik schönen, aber keinen Mehrwert liefern, sowie ausgeuferte Wasserköpfe in den Verwaltungen der Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung.“

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