Berlin, 3. Mai 2020. Bundesvorstandsmitglied Stephan Protschka, agrarpolitischer Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, betrachtet die steigenden Preise bei frischem Obst und Gemüse mit großer Sorge und bekräftigt die in einem Fraktions-Antrag im März gestellte Forderung nach höheren Anreizen für Saisonarbeitskräfte in der Landwirtschaft:

„Die steigenden Preise bei frischem Obst und Gemüse beobachte ich mit großer Sorge. Gemüse ist bereits um 27 Prozent und Obst um 13 Prozent teurer geworden. Falls wir die Situation mit den fehlenden Erntehelfern nicht schleunigst in den Griff bekommen, dann drohen sogar noch weitere Preissteigerungen. Insbesondere Kurzarbeitergeldbeziehern, Studenten und Arbeitslosen bereiten diesen Preissteigerungen große Probleme. Wir dürfen nicht zulassen, dass frisches Obst und Gemüse zu Luxusprodukten werden.“

Die AfD-Bundestagsfraktion hatte die Bundesregierung bereits im März vor dieser Situation gewarnt und einen Antrag im Deutschen Bundestag eingebracht, der umfangreiche Anreize für Saisonarbeitskräfte in der Landwirtschaft gefordert hat. Von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner kam seitdem nur halbherziges Stückwerk, obwohl die Lage mehr als Ernst ist.

„Ich fordere die Bundesregierung deshalb erneut auf, für ausreichend Erntehelfer in der Landwirtschaft zu sorgen, indem sowohl umfangreiche Anreize für heimische Saisonarbeiter geschaffen werden als auch die Sondereinreisegenehmigungen für osteuropäische Saisonarbeiter deutlich ausgeweitet werden. Den richtigen Weg dafür haben wir der Bundesregierung wiederholt aufgezeigt. Außerdem müssen die Bauern dringend von produktivitätsmindernden Auflagen, wie beispielsweise der unnötig verschärften Düngeverordnung, befreit werden. Die Alternative für Deutschland wird sich auch während der Corona-Pandemie für die Interessen der heimischen bäuerlichen Landwirtschaft einsetzen. Eine starke heimische Landwirtschaft ist der beste Garant für die Ernährungssicherheit in der Krise. Es ist die Aufgabe der Bundesregierung dies für das eigene Volk zu gewährleisten“, sagt Protschka.

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