Berlin, 24. März 2021. Zur Debatte im EU-Parlament über die Verbesserung der Luftqualität äußert sich Dr. Sylvia Limmer, Mitglied im Bundesvorstand und Umweltpolitische Sprecherin der AfD-Delegation im EU-Parlament, wie folgt:

,,Die Luftqualität wird immer besser. Das muss selbst die EU-Kommission zugeben, auch wenn dieser Fakt der ökodirigistischen Agenda und den damit verbundenen politischen Implikationen zuwiderläuft. Dass die Luftqualität immer besser wird, ist übrigens im nicht unerheblichen Maße den Technologieentwicklungen der sonst so vielgescholtenen Automobilindustrie geschuldet.

Das hindert die EU-Kommission jedoch nicht daran, apokalyptische Schreckensszenarien an die Wand zu malen. So wird behauptet, dass aufgrund angeblich schlechter Luft 400.000 Menschen vorzeitig sterben würden. Und es geht noch weiter: Stickstoffdioxid hätte 54.000 und Ozon 19.400 vorzeitige Todesfälle verursacht. Beweise hierfür gibt es keine, entsprechend sind die Zahlen, wie die Kommission in ihrer Antwort auf meine Anfrage selbst zugibt, reines Schätzwerk.

Zur Beruhigung reichen auch hier ein paar Fakten: Die Lebenserwartung der Menschen steigt weiter an. Und laut neuester Statista-Zahlen ist die Gefahr an Rauch von Feuerstellen in Innenräumen zu sterben geringer als an den Folgen von ungeschütztem Sex.

Die EU sollte absurde Zahlenspiele unterlassen und lieber ihre Methoden beim Messen der Luftqualität angleichen. Alles andere ist unseriös und ein Vergleich von Äpfeln mit Birnen: Es bringt nichts, wenn die einen auf dem Dach eines Hochhauses die Luftqualität messen und die anderen, wie wir in Deutschland, am liebsten auf dem Mittelstreifen einer vierspurigen Stadtautobahn.

Es sollte um Erkenntnis gehen und nicht um politisch gewünschte und entsprechend beeinflusste Ergebnisse, die mit der Lebenswirklichkeit nichts zu tun haben, aber als Vorwand dafür dienen, die Bürger weiter zu gängeln und zu drängeln.‘‘

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