Berlin, 13. Oktober 2022.

Das Bundesfamilienministerium rät Kindern, welche die Pubertät noch nicht erreicht haben und an ihrer geschlechtlichen Identität zweifeln, zur Einnahme von Pubertätsblockern, ohne Hinweis auf Risiken. Dieser Vorschlag wurde jüngst über das vom Ministerium geförderten „Regenbogenportal“ veröffentlicht, welches sich vor allem an Kinder richtet. Etwaiger Widerspruch von Eltern wird dabei relativiert.

Dazu teilt die stellvertretende AfD-Bundessprecherin Mariana Harder-Kühnel mit:

„Durch Pubertätsblocker wird die körperliche Entwicklung heranwachsender Menschen in unnatürlicher Weise verzögert. Bei Pubertätsblockern handelt es sich um äußerst wirkungsvolle Medikamente, die unvorhergesehene medizinische Folgen auslösen können. Eine derartige Verharmlosung ist skandalös. Das Ziel des grün-geführten Familienministeriums ist klar: Kinder sollen die Ausbildung ihrer Geschlechtsmerkmale hemmen, um ihr biologisches Geschlecht verändern zu können. Gerade leicht beeinflussbaren Kindern solche Ideen in den Kopf zu setzen, ist hochgradig verantwortungslos und gefährlich für deren weitere physische und psychische Verfassung bis ins Erwachsenenalter hinein.

Dass das Ministerium auch noch Hormonbehandlungen und Geschlechtsoperationen in diesem Zusammenhang nennt, zeugt von mangelndem Respekt vor der körperlichen Unversehrtheit unserer Kleinsten. Ebenso wird auf die Möglichkeit einer Namensänderung hingewiesen. Dies alles sieht der Entwurf eines Selbstbestimmungsgesetzes vor, welches spätestens Anfang des nächsten Jahres von der Ampel-Regierung in den Bundestag eingebracht wird. Demnach sollen medizinische Eingriffe bei Jugendlichen zur Geschlechtsumwandlung mithilfe von Familiengerichten auch gegen den Willen ihrer eigenen Eltern ermöglicht werden.

Die Ampel verführt Kinder zur gesundheitsschädigenden Manipulation am eigenen Körper und motiviert sie regelrecht zur Rebellion gegen ihre möglicherweise protestierenden Eltern. Die eigentliche Aufgabe des Familienministeriums wäre es allerdings, Kinder zu schützen, Elternrechte zu stärken, den Familienfrieden zu gewährleisten und Familienneugründungen zu fördern.“

Drucken